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Was muss geschehen?
Wenn die Zeit für Sie gekommen ist, sollten Sie in aller Ruhe den nächsten Schritt tun: Rufen Sie einen Bestatter an. Wählen Sie ein Beerdigungsunternehmen Ihres Vertrauens; bei den jetzt vor Ihnen liegenden Entscheidungen ist es hilfreich, einen verlässlichen Begleiter zu haben, der Ihnen viel Belastendes abnehmen kann. Die Wahl des Bestatters ist nicht nur eine Frage des Geldes, sondern viel mehr des Vertrauens. Der Bestatter kommt zu Ihnen ins Haus und bespricht in aller Ruhe mit Ihnen die notwendigen Schritte. Sollte Ihr Angehörige zu Hause gestorben sein, rufen Sie Ihren Hausarzt an – er stellt den Totenschein aus.
Ihr Bestatter wird Ihnen viel Formularkram abnehmen (Meldung an Versicherung, Rentenkassen, Behörde etc.). Zusammen mit Ihnen wird er dann Möglichkeiten suchen, den Abschied für Sie und Ihre Familie ganz persönlich und angemessen zu gestalten. Dazu gehört:
| Der Rahmen der Trauerfeier in der Kapelle. Er wird Ihnen Vorschläge machen, was das Ausschmücken
  der Kapelle, die Sargdekoration und das Aufstellen von Kerzenleuchtern angeht. Alles, was während der
  Trauerfeier geschehen soll, besprechen Sie mit Ihrem Pastor.
| Für die Auswahl des Sarges (und/oder der Urne) wird er Sie in der Regel in seine Geschäftsräume bitten,
  um Ihnen eine Auswahl vorzustellen.
| Er ist auch dafür zuständig, mit Ihnen den richtigen Termin für die Trauerfeier zu finden und diesen Termin
  dann mit dem Friedhof und dem Pastor abzustimmen.
| In der Regel kümmert er sich auch um das Drucken der Benachrichtigungskarten und das Aufgeben von
  Zeitungsanzeigen.
Der Pastor wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen und einen Termin mit Ihnen machen, an dem Sie in aller Ruhe den Verlauf der Trauerfeier besprechen können. Ihr Pastor ist jetzt nicht nur dafür da, die Trauerfeier zu halten. Er ist auch Seelsorger. Sie brauchen keine Scheu zu haben, ihn anzusprechen. Er hört Ihnen zu, hilft Ihnen, Ihre Gedanken und Gefühle zu ordnen, bei ihm kann man auch einfach weinen und klagen. Er wird Ihnen nichts aufdrängen, sondern Ihnen einfach einfühlsam zur Seite stehen.
Grundlegende und wichtige Entscheidungen, die Sie treffen müssen (auch hier kann Ihr Bestatter Ihnen raten), sind die Wahl des Friedhofes und die Art der Bestattung.
Verbrennen oder Sargbestattung?
Grundsätzlich müssen Sie entscheiden, ob Ihr Verstorbener in einem Sarg beigesetzt werden soll oder ob er verbrannt werden soll, um dann die Asche in einer Urne zu bestatten.
Diese Entscheidung ändert zunächst einmal nichts an dem vorher Gesagten. Es wird in der Regel in beiden Fällen eine Trauerfeier mit Sarg geben, die meistens innerhalb von 5 – 10 Tagen stattfindet. Im Verbrennungsfall findet später dann noch eine Urnenbeisetzung im kleinen Kreis statt, bei der der Pastor auf Wunsch auch zugegen ist. In seltenen Fällen gibt es auch die Möglichkeit, die Trauerfeier erst sehr viel später, nach der Verbrennung stattfinden zu lassen.
Für Sie wichtig bei der Entscheidung, wie Sie Ihren Angehörigen beerdigen wollen, kann sein, wie Sie selbst zur Frage der Verbrennung oder Sargbestattung stehen. Viele Menschen sind recht entschieden für das eine oder das andere. Aus christlicher Sicht gibt es weder zur Verbrennung noch zur Erdbestattung etwas grundsätzlich Negatives zu sagen. Beide Bestattungsformen widersprechen nicht dem christlichen Glauben. Seelsorgerlich wird eher zur Sargbestattung zu raten sein, weil der Kontakt mit dem Verstorbenen über die Trauerfeier hinaus direkter ist: Man folgt dem Sarg nach der Trauerfeier bis zum Grab; man sieht, wie der Sarg mit dem Angehörigen in die Erde gelegt wird; der Pastor übergibt den Toten symbolisch in Gottes Hand; man begräbt symbolisch selbst durch den Erdwurf am offenen Grab. All das kann Ihnen in der Zeit der Trauer und des Abschiednehmens eine Hilfe sein. Viele Menschen erleben die Zeit bis zur Trauerfeier als eine besondere Zeit: Vieles Unwichtiges bleibt liegen, bestimmte Dinge werden nicht angefasst in diesen Tagen – erst nach der Trauerfeier, erst nach diesem Abschied versucht man, wieder ins „normale“ Leben zu kommen. Bei diesem Übergang der allerersten Trauerzeit kann die Erdbestattung eine Hilfe, ein Geländer sein.
Die Wahl des Friedhofes
Alle vier Evangelischen Friedhöfe in Altona bieten Ihnen fast alle von Ihnen gewünschten Bestattungsformen an. Unsere Mitarbeiter beraten Sie gern. Auch Ihr Bestatter kennt sich aus und wird Ihnen helfen. Auf allen Friedhöfen stehen Kapellen, kleine Kirchen für die Abschiedsfeier bereit – auf allen Friedhöfen besteht auch die Möglichkeit, direkt vor der Trauerfeier noch einmal im engsten Familienkreis am offenen Sarg Abschied zu nehmen.
Letztlich entscheidend wird für Sie sein, ob der Friedhof für Sie in erreichbarer Nähe ist und wie er in seiner Gesamtanlage auf Sie wirkt. Qualifizierte Mitarbeiter machen gerne mit Ihnen Termine und zeigen Ihnen Orte und Möglichkeiten.
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